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Jahresrückblick vom Bürgermeister

Jahresrückblick und Ausblick auf 2026 - Worte vom Bürgermeister

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Werte Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die Advents- und Weihnachtszeit steht vor der Tür. Wie schnell doch die Zeit vergeht und wieder ist fast ein Jahr vergangen.

Das Jahr 2025 ist leider weiter durch Krieg, Not und Elend weltweit geprägt. Auch auf der Klimaschutzkonferenz in Belem (Brasilien) konnte wieder einmal keine globale Lösung gefunden werden, obwohl dies mehr als notwendig gewesen wäre. Durch die Starrköpfigkeit der öl- und gasexportieren Länder wird weiter verhindert, den Klimaschutz zu verbessern, um Unwetterkatastrophen zu verringern. Wann wird die Weltgemeinschaft (hier ohne die USA) erwachen und feststellen, dass wir nur diesen einen blauen, schützenswerten Planeten haben?

In Eschershausen stand die Uhr nicht still. Manches wurde angepackt, manches sogar erledigt.

  • Nach nicht einmal 9 Monaten Bauzeit konnte der Altershausener Ring Ende Oktober zusammen mit den Anwohnern eingeweiht und freigegeben werden.
  • Das neue Wohngebiet „Holunderblüte“ soll im nächsten Jahr angegangen werden.
  • Der Zugang über die Angerbrücke in den Bereich Anger und Borwelle wird saniert und auf Vordermann gebracht. Dies war dringend erforderlich und wird mit Fördermitteln unterstützt. Leider ziehen sich diese Bauarbeiten noch ein wenig hin – wahrscheinlich bis ins Frühjahr. Es ist allerdings beabsichtigt, eine Fahrbahn für den Verkehr über Weihnachten freizugeben.
  • Auch Am Papenkamp sind die Baufahrzeuge am Wirken, auch dies wird weit bis ins nächste Jahr andauern. Beide Baumaßnahmen sind mehr als notwendig und dauern seine Zeit. Die Stadt bittet um Verständnis bei den Betroffenen.
  • Auch das Naherholungsgebiet „Stauweiher“ wurde nach längerer Sanierungszeit neu eingeweiht. Das neue Wassertretbecken mit seinem Edelstahlbecken ist weit und breit einzigartig.
  • Auch die Jugendherberge bleibt uns erhalten. Die Kinder des verstorbenen, neuen Eigentümers, führen die angefangenen Arbeiten weiter. Es ist geplant, kleine Wohnungen/Zimmer für Urlauber einzurichten sowie für ältere Menschen ein betreutes Wohnen zu ermöglichen.
  • Das frühere Automuseum der Familie Dischereit hat einen neuen Eigentümer bekommen. Das Museum soll so ähnlich weitergeführt werden. Auch über ein Wiederaufleben einer teilweisen Gastronomie wird nachgedacht.
  • Auch das ehemalige Hakes Hotel hat einen neuen Eigentümer. Die möglichen Planungen für das Haus sind noch nicht endgültig abgeschlossen. Die Stadt steht mit dem neuen Eigentümer in Verbindung und wird ihre Vorstellungen vorbringen.
  • Unser Freibaderein konnte in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum feiern. Die durch das Land Niedersachsen und durch Spenden geförderte Wärmeleitung wurde in diesem Jahr in Betrieb genommen. Eine mögliche Schließung des Bades ist vom Tisch. Dem gesamten Freibadverein mit seinem Vorsitzenden Stefan Roschewitz gilt es ein großes Lob und Dankeschön auszusprechen.
  • Seit dem 1.7.2025 hat unsere Samtgemeinde Eschershausen-Stadtoldendorf einen neuen Samtgemeindebürgermeister – Robert Kumlehn. Gleichzeitig übt Herr Kumlehn auch das Amt des Stadtdirektors in Eschershausen aus. Sein Vorgänger Andreas Fischer steht ihm als sein stellvertretender Stadtdirektor helfend zur Seite. Ihm gilt es für die abgelaufene Zeit und Arbeit zu danken.
  • Die Stadt Eschershausen hat im Oktober auch aufgrund des Ausfalls des Bürgerfestes ehrenamtliche Bürger für ihr jahrelanges Engagement geehrt. Stadtarchivar Dr. Andreas Reuschel wurde mit der Raabeplakette (zweihöchste Auszeichnung der Stadt) ausgezeichnet. Wolfgang Siegert und Hans-Jürgen Heinzel bekamen den Ehrenamtspreis der Stadt. Allen drei Ausgezeichneten gilt es auch noch einmal an dieser Stelle für ihre ausgezeichnete, ehrenamtliche Arbeit Danke zu sagen.
  • Leider gab es am 8.8. eine schlechte Nachricht. Auf dem Firmengelände der ehemaligen DASAG war durch Unachtsamkeit ein Großbrand ausgebrochen. Unsere Feuerwehr wurde durch viele andere Wehren, Johanniter, ABC-Zug des Landkreises Holzminden unterstützt und konnte aufgrund des schnellen und umsichtigen Einsatzes/Handelns den Brand unter Kontrolle bringen. Hier hat sich mal wieder gezeigt, wie wichtig und notwendig unsere Feuerwehr ist. Wir alle können nur immer wieder „Danke“ sagen und stolz auf unsere Frauen und Männer sein. „Ihr seid unsere Lebensversicherung.“
  • Die Leobschützer Heimatstube ist umgezogen und hat jetzt ihr neues Begegnungszentrum/Museum in der Schillerstraße 4 im ehemaligen Haus des Prälaten Dr. Grocholl. Es ist etwas Beeindruckendes entstanden.

Auch im neuen Jahr 2026 wird es keinen Stillstand geben. Unser vielbeachteter Stadtpark erhält eine weitere Attraktion: einen Niedrigseilgarten. Weitere Straßenbaumaßnahmen sind geplant. Auch das Raabemuseum wird im Jahr 2026 in ein Raabe- und Heimatmuseum umgewandelt, damit viele Exponate, die zurzeit im Stadtarchiv lagern, der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden können. Leider wurde in den letzten Tagen durch die Braunschweigische Landessparkasse bekanntgegeben, dass die Filiale in Eschershausen zum 31.12.2025 geschlossen wird. Das ist keine gute Nachricht für Eschershausen.

„Eschershausen steht nicht still“ und wünscht sich Bürgerinnen und Bürger, die sich bereiterklären, mitzuwirken. Am 13. September 2026 finden die nächsten Kommunalwahlen statt. Auch hier wäre es sehr förderlich, wenn sich Bürgerinnen und Bürgerinnen als Kandidatinnen und Kandidaten zur Verfügung stellen würden, um den positiv eingeschlagen Weg für Eschershausen gemeinsam weiter zu gehen. „Stillstand wäre Rückschritt“. Wir wünschen uns ein lebens- und liebenswertes Eschershausen.

Genießen Sie die kommenden Wochen der Advents- und Weihnachtszeit und bitte vergessen Sie gerade in dieser Zeit nicht ihre Mitmenschen, die allein oder krank sind und sich über einen Besuch und ein nettes Gespräch sehr freuen würden.

Ich wünsche Ihnen allen in Namen von Rat und Verwaltung eine besinnliche Zeit mit dem Höhepunkt des Weihnachtsfestes. Genießen Sie die Feiertage mit ihren Familien und Freunden. Weiter wünsche ich Ihnen einen guten Rutsch in ein hoffentlich friedvolleres neues Jahr 2026. Bleiben Sie vor allem gesund.

Ihr Bürgermeister Friedhelm Bandke

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